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29. KW 2010

Zum ersten Todestag meiner Mutter

Diese Woche vor einem Jahr starb meine Mutter nach langer Krankheit. Dieses Jahr war so anders als sonst. Es verging kein Tag bis jetzt, an dem ich nicht an sie dachte. Es war alles, was das Jahr über zu bieten hat, das erstemal ohne sie. Die Sommerferien, unsere Geburtstage, Weihnachten, Silvester, Fasching, Ostern, Pfingsten, Fußball-WM, alles ohne meine Mutter in diesem Jahr.  Ich besuchte sie am Muttertag zum ersten Mal auf dem Friedhof in diesem Jahr. Sie konnte nicht mehr miterleben, wie viel Schnee wir im Winter hatten, wie lang und kalt der Winter überhaupt war. Und sie hat nicht mitbekommen, welch große Hitze es vor ein paar Wochen noch war. Sie hat nie Fräulein Gisela´s erstes Zeugnis der weiterführenden Schule gesehen und wird auch nie ihren absoluten Schwarm kennenlernen.  Diese Woche hat sich dieser traurige Tag zum erstenmal gejährt und die folgenden Ereignisse des Jahres werden nun zum zweitenmal ohne sie stattfinden.

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28. KW 2010

Das Statement der Woche musste aus Zeitgründen leider ausfallen.

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27. KW 2010

Eine unerträgliche Hitze

Diese Woche war es definitiv zu heiß um ein gescheites Statemant abzugeben. Sogar das denken scheint so anstrengend zu sein, daß man es lieber sein lässt.  Deutschland gleicht einem Backofen. Man hält es kaum aus. Wenn es mal 30 Grad draußen hat, empfindet man es schon als angenehm. Ist doch verrückt, oder?Was ist sonst noch so passiert?  Die deutsche Fußballnationalmannschaft hat gegen Spanien das Halbfinale verloren und wurde dann doch noch Dritter in der WM in Südafrika. 

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26. KW 2010

Warum müssen immer die Frauen ran?

Kennt ihr die Situationen: Man ist als Paar eingeladen und beobachtet seltsame Szenarien. Es fängt schon gleich gut an, man kommt, der Mann des Gastgeberhauses öffnet entspannt die Tür, es folgt eine herzliche Begrüßung, während die Frau des Hauses, sichtlich genervt sich Mühe gibt, daß man es ihr nicht anmerkt, aus der Küche nur ein kurzes "Hallo, nehmt ruhig schonmal Platz, ich bin gleich fertig" ruft. Dann geht es auch schon weiter. Mann sagt "Setzt euch hin wo ihr wollt und fühlt euch wie zuhause". Peilt man eine Sitzgelegenheit dann an und hat schon die Lehne in der Hand kommt ein kurzer Einwand, nämlich "Ja, aber da sitzt meine Frau, weil es von hier aus näher in die Küche ist."  (Bilde ich es mir nur ein, oder ist es wirklich so, daß die Frauen immer auf den Plätzen sitzen, die am nähesten zur Küche sind.) Dann geht es weiter. Frau stellt die Speisen auf den Tisch und Mann kümmert sich, im günstigsten Fall, um die Getränke. Dann wird gespeist, es entwickelt sich eine nette, angeregte Unterhaltung. Fehlt was, steht die Frau kurz auf, sie sitzt ja auch zufällig nahe der Küche, holt es kurz, setzt sich wieder hin und steigt ins Gespräch mit ein als wär nichts gewesen. Nach dem Essen ist der erste Satz der Frau "Wenn alle fertig sind,würde ich jetzt abräumen" Manchmal sagt sie es etwas lauter in der Hoffnung es könnte je(mann)d auf die Idee kommen und zu helfen, aber das hören nur wir Frauen untereinander, stehen auf und helfen der Gastgeberin. Während dessen ist der erste Spruch der Männer "Was war das Essen aber heute wieder fett - Stille - hast´n Schnaps da?"  Und so trennen sich die Geschlechter, die einen räumen die Küche auf und die anderen trinkenSchnaps.  Wahrscheinlich ist es in den meisten Haushalten das gleiche Bild und wahrscheinlich kommt diese Einstellung noch aus der Zeit, in der halt ausschlieslich die Männer zur Arbeit gegangen sind und die Frauen für den Haushalt und die Kinder zuständig waren. Da ist es ja auch okay gewesen. Aber heute, im Zeitalter der Wirtschaftskrisen ist man auf zwei Verdienste angewiesen so als Otto Normalverdiener. Da geht auch Frau teilweise den ganzen Tag arbeiten und das an fünf oder mehr Tagen die Woche. Muß es dann sein, daß wenn Frau von der Arbeit kommt und sich verspätet, weil sie noch einkaufen war, der Mann schon im Freitzeitdress auf der Couch liegt und ruft "Wo bleibst du denn so lange, was gibts zu Abend?"  Muß es denn sein, daß Frau am Wochenende alles nacharbeiten muß, was sie unter der Woche im Haushalt hat liegen lassen, wegen ihres Jobs und der Mann macht sich ein schönes Wochenende, weil er "ja schließlich die ganze Woche arbeiten mußte" Frauen gelten als multitaskingfähig. Sie können vier Dinge auf einmal tun. Sie bügeln die Wäsche mit dem Telefonhörer in der Hand, während im Backofen der kuchen bäckt und die Kinder ihre Hausaufgaben machen. Nach Feierabend versteht sich. Und muß es dann wirklich sein, daß immer mehr Frauen Depressionen, Burn-out-Syndrome, Herzinfarkte und andere stressbedingte Symptome kriegen als früher und als die Männer.

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25. KW 2010

Rentner müßte man sein.

Wenn ich gestresst oder genervt von der Arbeit bin möchte ich eigentlich nur noch nach Hause. Dort warten dann oft schon die Dinge auf mich, die eben liegengeblieben sind, weil ich beim Arbeiten war und die auch noch erledigt werden müssen, wie Wäsche oder Spülmaschine oder Staubauger oder, oder, oder. Jeder kennt solche Situationen. Dann fahre ich immer am sog. "Rentnerbänkchen" vorbei, wo die Älteren der Ortschaft ihren Treffpunkt haben und denke gar manches Mal "Rentner müßte man sein". Aber haben sie es so viel besser? Okay, sie müssen nicht mehr zur Arbeit gehen, können aufstehen, wenn sie ausgeschlafen haben und sich ihren Tag frei einteilen. Aber wahrscheinlich sind sie bis vor ein paar Jahren auch noch Arbeiten gegangen, täglich aufgestanden und haben geschuftet, um ihre Familien unterhalten zu können? Haben sie in Kriegszeiten gelebt, unter ärmlichen Verhältnissen? Es sind Männer, die an der Front waren und Frauen die ihre Söhne verloren haben. Es sind Leute die in der Nachkriegszeit die Wirtschaft wieder aufgebaut haben für die Generationen nach ihnen. Haben diese Menschen sich ihren Ruhestand nicht wohlverdient?                   Und wie gehts ihnen jetzt?  Ich falle abends totmüde ins Bett und kann innerhalb von 5 Minuten einschlafen. Manche der Älteren dagegen brauchen Schmerzmittel oder Schlafmittel damit sie überhaupt einschlafen können. Ich schlafe meistens durch, bis am Morgen der Wecker klingelt. Ältere Menschen brauchen weniger Schlaf, wachen oft auf und können danach vielleicht nicht mehr einschlafen und machen sich Gedanken über Gott und die Welt, übers Leben und Sterben. Wir verdienen beide unser Geld, aber die Rentner müssen vielleicht jeden Cent umdrehen und können sich gar nicht viel leisten. Sparen sich bestimmt so manches vom Mund ab, obwohl sie ein halbes Leben lang gearbeitet hatten. Und dann, ist es so, daß man so manches Gesicht, welches einem im letzten Jahr noch so vertraut erschien, dieses Jahr nicht mehr auf dem Bänkchen sitzt. Dieser Platz bleibt dann leer und im Jahr drauf wird wieder einer leer bleiben. Will ich jetzt immer noch tauschen?

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